LAUFEND DURCH DEN WINTER

Unsere Ambassadorin Cordula zeigt uns, wie wir auch im Winter unsere Laufeinheiten genießen können.

Aktuell hat uns die kalte Jahreszeit wieder voll im Griff und so schön ein Lauf durch schneebedeckte Landschaften auch sein mag, der Winter macht es uns Läufern nicht immer leicht. Trotzdem gibt es einige Tipps und Tricks, wie man die dunkle Jahreszeit laufend übersteht.

LAUFEN? JA! – ABER WO UND WANN?

Die kalte Jahreszeit macht es uns Läufern nicht ganz so leicht. Die Tage werden kürzer, sodass es nur wenige Möglichkeiten gibt, bei Tageslicht seine Laufrunden zu drehen. Zusätzlich können Schnee und Eis die Laufstrecke auch mal in eine Rutschpartie verwandeln.

Daher ist es wichtig, sich für den Winter eine geeignete Laufstrecke zu suchen, auf welcher man auch in den dunklen Morgen- und Abendstunden seine Laufrunden ziehen kann. Die beste Lösung ist natürlich eine beleuchtete Strecke. In Städten sind das oft Uferwege an Flüssen, kleinere Stadtparks oder einfach direkt durch die Stadt.
Leider hat aber nicht jeder das Glück eine beleuchtete Laufstrecke vor der Tür oder zumindest in der Nähe zu haben. Alternativ gibt es die Möglichkeit mit Stirnlampe zu laufen. Allerdings sollte man hierbei auf die richtige Lampe für das jeweilige Laufterrain achten. Bei schlecht beleuchteten asphaltierten Strecken reicht schon eine einfache Stirnlampe, wohingegen für eine Waldstrecke ohne jegliche Beleuchtung schon eine sehr viel bessere Lampe benötigt wird.

Eine weitere Alternative ist das Laufen auf der Laufbahn. Auf vielen Sportplätzen ist die Nutzung der Laufbahn möglich, so lange man sich an die Öffnungszeiten hält und nicht den dort trainierenden Vereinen in die Quere kommt. Sicherheitshalber sollte man sich aber im Vorfeld informieren, zu wem der Sportplatz gehört und dort die Öffnungszeiten und Nutzungsbedingungen abfragen.

Wenn all diese Möglichkeiten nicht gegeben sind oder einem Schnee und Eis einen Strich durch die Rechnung machen, gibt es immer noch das Laufband als Alternative. Natürlich gibt es spannenderes als stundenlang auf der Stelle zu laufen, aber in vielen Fitnessstudios hat man die Möglichkeit während der Laufeinheit Fernsehen zu schauen und sich so die Zeit auf dem Laufband etwas schneller zu vertreiben. Auch kann man die Zeit auf dem Laufband gut nutzen und ein paar Tempowechsel oder Intervalle in seine Trainingseinheit einbauen, so ist die Indoor-Einheit plötzlich gar nicht mehr monoton und  langweilig.

BESTENS AUSGERÜSTET DURCH DIE KALTE JAHRESZEIT

Mit dem Winter stellt sich jedes Jahr wieder die Frage: „Was zieh‘ ich an?“. Eine der wichtigsten und altbewährten Regeln ist, sich nicht zu warm anzuziehen. Man sollte beim Loslaufen immer leicht frösteln, denn warm wird einem noch schnell genug.

Des Weiteren sollte einem das Laufen auch im Winter gut tun und nicht krank machen. Die wichtigsten Körperteile, die gut eingepackt werden sollten, sind die Ohren, der Hals, die Nieren und der Po. Andernfalls kann es schnell zu unangenehmen Ohren- und Halsschmerzen oder einer schmerzhaften Blasen- oder sogar Nierenentzündung kommen. Auch die Sprunggelenke sollten gut eingepackt werden, um Sehnen und Bänder warm zu halten. Ansonsten kann ein kurzes Umknicken trotz Aufwärmphase sehr schnell böse enden.

Neben dem Schutz vor Kälte sollte man auch dafür sorgen, dass man in der Dunkelheit von anderen Verkehrsteilnehmern oder Passanten gesehen wird. Hierfür eignet sich am besten neon-farbene und reflektierende Laufkleidung. Auch wenn ein solches Outfit nicht jedermanns Fall ist, die Sicherheit sollte in diesem Fall immer vorgehen.

WIR LAUFEN IM WINTER. UND DU?!

Auch wenn der Winter uns Läufern sehr viele Nachteile beschert, so kann man das Laufen im Winter auch sehr zu schätzen lernen. Anders als in den wärmeren Jahreszeiten, herrscht weniger Trubel auf den Laufstrecken, sodass man die Auszeit beim Laufen noch besser genießen kann.

Zudem liegt der Fokus in der kälteren Jahreszeit eher auf der Grundlagenausdauer. Intervalle oder Tempoläufe treten etwas mehr in den Hintergrund, auch wegen der Verletzungsgefahr durch die Kälte. Diese im Winter gewonnene Ausdauer hilft einem ungemein beim Einstieg in die neue Laufsaison im kommenden Frühjahr. Ein weiterer Vorteil ist der positive Effekt auf das Immunsystem. Wenn man es richtig anstellt, kann man durch die Läufe in der Kälte das Immunsystem stärken und so hoffentlich erkältungsfrei die Grippewelle umschiffen.

Also worauf wartest du noch? Laufschuhe an und los geht’s!

 

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