4 Tipps gegen das Frieren

Der Winter bleibt standhaft und lässt uns ganz schön frieren. Warum das so ist und was Du dagegen machen kannst, kannst Du hier nachlesen.

Warum frieren wir

Um die Organe zu schützen und die Körperkerntemperatur konstant warm zu halten, lässt unser Körper uns vor allem an den Extremitäten frieren. Um auch die Arme und Beine wieder zu erwärmen, zittern wir, wenn wir besonders stark frieren. Durch die Bewegung wird Wärme erzeugt und Erfrierungen entgegengewirkt.

Aber was können wir tun, um unseren Körper bei der Temperaturregelung zu unterstützen?

4 Tipps, die einheizen

1. Gewürze

Um sich ein wenig aufzuheizen, greift man neben den Klassikern Pfeffer und Chili auch immer häufiger zu Ingwer. Es enthält das antioxidative Gingerol, das den Stoffwechsel anregt und die Fettverbrennung fördert. Immer beliebter wird auch Kurkuma, welcher entzündungshemmende Eigenschaften besitzt und die Muskelregeneration nach dem Sport unterstützt.
Gewürzt werden können neben Essen auch Getränke. Heiß aufgegossener Ingwer geht schnell und leicht. Die etwas anspruchsvollere Variante ist die Goldene Milch. Für eine Tasse mixt man 1 TL Kurkuma, 1 Stück klein geriebenen Ingwer, 1 Prise Pfeffer, nach Belieben noch etwas Honig und/oder Zimt mit Pflanzenmilch – fertig zum Genießen!

2. Gefäßtraining

Bei gesunden Gefäßen sind abwechselnde Kälte- und Wärmereize ein gutes Training. Deshalb wird nach einem Saunabesuch empfohlen, sich mit kaltem Wasser abzuspritzen, bevor man sich ausruht. Der anfängliche Wärmereiz weitet die Gefäße und fördert so die Durchblutung. Der Zellstoffwechsel wird angeregt und die Produktion von Stresshormonen wird reguliert. Dieselbe Wirkung hat der Kältereiz, bei dem sich aber zuerst die Gefäße zusammenziehen, um sich im Anschluss wieder zu weiten. Die Muskeln entspannen sich und bleiben über längere Zeit warm.

Wer ganz mutig ist, probiert die Kältesauna aus. Hier wird man drei Minuten lang mit -150°C kaltem Stickstoff besprüht, was sämtliche positive Wirkungen auf den Körper hat.

3. Bewegung

Das schnellste Mittel gegen Frieren: aufstehen und sich bewegen. Oft hilft ein kleiner Spaziergang, um den Kreislauf wieder auf Touren zu bringen. Sport fördert zudem das Muskelwachstum, was langfristig auch bei kalten Temperaturen hilft, denn nicht nur Fett ist ein guter Wärmeisolator, sondern auch Muskeln.

4. Ausreichend guter Schlaf

Zu guter Letzt solltest Du nach all den Bemühungen abends zeitig ins Bett gehen, damit Du genügend Schlaf abbekommst. Um eine hohe Qualität des Schlafs zu erreichen, halte die Zimmertemperatur bei maximal 18°C. Ausreichend guter Schlaf reguliert den Hormonhaushalt und sorgt dafür, dass auch all Deine anderen Körperfunktionen reibungslos laufen.

 

Genießt den Rest des Winters!!

Patricia von My Fitness Card

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