Intermittierendes Fasten – die Teilzeitdiät

Ernährung – ein großes Fragezeichen bei vielen Menschen. Zurecht, denn Wissenschaftler und ihre Studien widersprechen sich regelmäßig und es ist schwierig, Regeln für jedermann zu finden. Der Grund dafür ist einfach: wir sind Menschen, keine Roboter. Jeder Mensch hat seinen Körper mit speziellen Eigenheiten, unterschiedliche Darmbakterien und somit auch unterschiedliche Reaktionen auf die aufgenommenen Stoffe. Es gibt zahlreiche Studien, die zeigen, dass regelmäßig über den Tag verteilte Mahlzeiten positive Effekte hervorrufen. Andere Studien wiederum haben bestimmte Arten des Fastens und ihre positiven Auswirkungen auf den Körper untersucht. Eine besonders sinnvolle Art soll das intermittierende Fasten darstellen. Wir wollen kurz erklären, um was es sich hier handelt, welche Effekte zu erwarten sind und ob diese Methode überhaupt für den Alltag geeignet ist.

Intermittierendes Fasten – was ist das?

Es gibt unterschiedliche Formen des intermittierenden Fastens. Prinzipiell versucht man den Zeitraum zwischen zwei Mahlzeiten zu verlängern. Das können 16 Stunden sein (also über die Nacht) oder 24 Stunden (eine Mahlzeit am Tag). Bei der 5:2 Variante isst man an fünf Tagen in der Woche normal, an zwei Tagen maximal 500 (Frauen) bzw 600 (Männer) Kalorien.

Die Effekte auf den Körper

Was aber passiert im Körper? Durch die längere Phase ohne Nahrungsaufnahme sinken Blutzucker und Insulinspiegel ab, wodurch die Fettverbrennung angeregt wird. Studien konnten nachweisen, dass sowohl Entzündungswerte als auch Cholesterin im Blut gesenkt werden.

Als der Mensch seinem Essen noch mehrere Kilometer am Tag hinterherlaufen und es erlegen musste, und es nicht bereitwillig und in Massen gemütlich zuhause angehäuft war, waren längere nahrungsmittelfreie Zeiträume normal. Keinesfalls solltest Du gänzlich auf Nahrung verzichten, dennoch wird eine angemessene Quantität und Qualität zu oft vernachlässigt.

Alltagstauglichkeit

Um die beste Variante für Dich zu finden, solltest du schauen, was in Deinen individuellen Tagesablauf gut einzubauen ist. Von den unterschiedlichen Versionen des intermittierenden Fastens ist die 16/8-Methode (16h Fasten, 8h Essen) wahrscheinlich am leichtesten umzusetzen, da man einfach das Frühstück oder das Abendessen weglassen kann. Prominenter Fan dieser Methode ist auch Mediziner und Comedian Dr. Eckart von Hirschhausen. Der „Stern“ veröffentlichte einen Erfahrungsbericht Anfang diesen Jahres, einen kleinen Einblick davon bekommt man hier.

Wir hoffen, dass dieser kleine Überblick ein bisschen Licht ins Dunkel bringen konnte! Vielleicht hast Du ja auch Lust das intermittierende Fasten auszuprobieren. Für die sportliche Unterstützung – buche gleich Dein Ticket auf unserer Website!

Viel Spaß beim Ausprobieren wünschen dir,

Patricia und Dein Team von My Fitness Card

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