Clean Eating – Frühjahrsputz für Deine Ernährungsroutine

Du hattest Dir eigentlich fest vorgenommen bis Pfingsten, pünktlich zu Beginn der Badesaison, endlich mal mehr auf Deine Ernährung zu achten und es dann im Alltagstrubel wieder nicht geschafft? Die langen Wochenenden im Mai sind herrlich. Es gibt ausreichend Gelegenheit beim Grillen oder im Biergarten zu schlemmen und jetzt plagt Dich das schlechte Gewissen? Keine Sorge. Es ist nie zu spät. Du kannst heute damit anfangen Dich leichter und besser zu fühlen.

Wenn Du einige Dinge beachtest und diese fest in Deine Ernährungsroutine einbaust, bist Du auf dem besten Weg bis zum Bikini-Wetter Deine Figur auf Vordermann (bei Bikini und Vordermann fühlen sich doch alle angesprochen, oder? J) zu bringen, Dich dabei fit und energiegeladen zu fühlen und sehr gut zu essen. Aber überfordere Dich bitte nicht mit einem Perfektionismus, den Du dann nicht durchhalten kannst. Viel besser ist es, wenn Du Dir 1 bis 3 Veränderungen vornimmst an die du Dich regelmäßig hältst. Wenn diese zur Routine geworden sind kannst Du dir etwas Neues vornehmen.

Clean Eating – nicht verzichten, sondern bewusster essen

Dafür möchte ich Dir einen Ansatz vorschlagen der dem Clean Eating entlehnt ist. Clean Eating kann man auf viele Arten betreiben oder definieren. Grundsätzlich bedeutet es aber, dass Du für Deine Ernährung bzw. die Zubereitung Deiner Mahlzeiten unverarbeitete und wenig verarbeitete Nahrungsmittel ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe oder ungesunde Süßungsmittel verwendest. Also die ursprünglichen Zutaten einer selbst zubereiteten Mahlzeit wie Gemüse, Obst, Kräuter, vollwertiges Getreide, Hülsenfrüchte, Nüsse sowie Fisch und Fleisch in Maßen.

Deine Lebensmittel sind dann tatsächlich auch Nahrungsmittel im eigentlichen Sinn, d.h. reich an Nährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Du isst auch nicht unbedingt weniger, sondern nur besser. Vollwertige, unverarbeitete Lebensmittel haben meist eine geringere Energiedichte als verarbeitete. Das bedeutet, dass Du mehr essen und trotzdem Kalorien sparen kannst, weil die leeren Kalorien wegfallen.

Es ist auch so, dass nährstoffarmes Essen nicht lange zufrieden macht und der Hunger schnell wieder da ist. Wahrscheinlich hast Du diese Erfahrung schon einmal gemacht, mit einem kleinen Cheeseburger von Mc Donalds oder einem süßen Teilchen vom Bäcker. Aber wie gesagt. Setzte Dich nicht unter Druck. Du musst nicht gleich perfekt sein. Es reicht zu Beginn schon in die richtige Richtung loszugehen.

Ein Beispiel für Clean Eating

 Für eine Gemüsepfanne mit Hähnchenbrust benötigst Du Deine Lieblingsgemüsesorten, ein gutes Öl, einige Kräuter und Biofleisch. Was Du nicht brauchst sind Päckchen oder Gläser mit Pulver und fertigen Saucen sowie einer langen Zutatenliste mit E-Nummern auf der Verpackung. Die Zubereitung dauert übrigens auch nicht länger als mit den industriell gefertigten Helfern.

Effekte von Clean Eating

  • Mehr Energie
  • Schönere Haut
  • Erhöhte Stoffwechselaktivität
  • Unterstützung bei der Gewichtsreduktion
  • Bessere Verdauung
  • Ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt
  • Stabileres Immunsystem

Fang doch beispielsweise mit dem Frühstück an, wenn Du möchtest, und probiere das Power-Granola-Frühstück aus oder nimm Dir eine bestimmte Anzahl an Tagen pro Woche vor, an denen Du Deine Lieblingsgerichte „clean“ kochst. Wenn Du den Effekt spürst wirst Du motiviert sein weiter zu machen.

Viel Erfolg wünschen Dir Christine und das Team von My Fitness Card!

 

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